Advents- und Weihnachtskalender
7. Dezember


 
Und heute mal - aus der Reihe "Alle meine Tiere"...

Goldhähnchen

Aquarell von Karin Rohner ©

 
Das Wintergoldhähnchen

Im Winter sitze ich gern am Fenster und beobachte unsere heimische Vogelschar. Der kleinste Singvogel unserer nördlichen Breiten ist das Wintergoldhähnchen. Es fällt besonders dadurch auf, dass es nicht an den Futterplätzen der anderen Vögel zu treffen ist, sondern die Äste der Blaufichte systematisch nach Nahrung absucht.

Das Wintergoldhähnchen ist ein Fliegengewicht. Es wiegt zwischen vier und sieben Gramm und ist kaum größer als eine Walnuss. Täglich muss es mehr als sein eigenes Körpergewicht an Futter zu sich nehmen, um im Winter nicht zu erfrieren. Darum ist es ständig auf der Suche nach Insekten, meistens an den Unterseiten der Äste von Nadelbäumen. So huscht es von Ast für Ast, bis zu zehn Stunden am Tag.

Ein Wintergoldhähnchen braucht einen Bestand von ungefähr zwanzig Fichten, um satt zu werden. In solch einem Revier kann es selbst harte Winter bei -20 Grad Celsius überleben. Diese  Fichten verteidigt es tagsüber mit schriller Stimme. Dabei plustert es sich zu einem Federball auf.

Es kommt vor, dass sich abends mehrere Goldhähnchen zusammen finden, um auf einem geschützten Ast die Nacht miteinander zu verbringen. Kuscheln hält warm! Wenn die Sonne aufgeht, ist es vorbei mit der Freundschaft, und das Gezeter und Geschrei beginnt von neuem.   

Interessantes über das Wintergoldhähnchen



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