Karin Rohner


 Advents- und Weihnachtskalender 2012
3. Dezember

 
Auf der Suche nach dem warmen Platz in der Erinnerung

Vignette

Vignette - Foto von Annemarie Strüber
siehe auch
 Adventskalender der Landfrauen Celle 
Weihnachtsbrief -
Clemens Brentano an sein Patenkind Rudolf Clemens Rochs


Jetzt ist es sehr kalt. Viele arme Kinder frieren sehr.
Arme Leute haben kein Wasser, weil die Brunnen vertrocknet  sind und die Teiche gefroren.
Da können sie die Tiere nicht tränken. Da können diese keine   Milch geben. Da müssen auch wohl Kinder und Eltern noch hungern zu der Kälte.
Was aber ist da anzufangen? Wir wollen das Christkind fragen, es sagt: Was ihr dem ärmsten geringsten Kinde gebt, das habt ihr mir gegeben.

Sieh, mein lieber Pate, wie gut das Christkind ist.
Es will selbst  nichts. Was die Armen kriegen, das kriegt das Christkind.
Wenn die Armen frieren, friert das Christkind aus Liebe mit.
Und wenn die Armen bedeckt und gewärmt sind, ist das Christkind so wohl und warm, dass es uns alles tausendfach wiedergibt.
Wer aber nichts zu geben hat, wie alle kleinen Jungen und wie Du, der muss beten für die Armen, dass Gott seine Engel schickt, welche ihnen Kleider und Holz bringen, und welche machen, dass wieder genug Wasser für die Kühe kommt, dass es wieder Milch gibt, und sie was zu essen haben. Dieses, mein lieber Pate, ist das Neueste und Nötigste, was ich weiß. Gott segne Dich!

Mehr über Clemens Brentano 1778-1842



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Weihnachtskalender

Advents- und Weihnachtskalender - Geschichten zu Advent und Weihnachten

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